Schilddrüsen-Unterfunktion: So erkennen Sie die Anzeichen

Naturheilpraxis Duisburg | Jörg Prädel

Schilddrüsen-Unterfunktion:

So erkennen Sie die Anzeichen

Schlappheit, Müdigkeit und ständiges Frieren - das muss nicht auf eine dicke Erkältung hinweisen. Vielmehr kann all dies Anzeichen sein für eine Schilddrüsen-Unterfunktion. Dies ist die Störung der Schilddrüse, die am häufigsten auftritt.

Menschen mit einer Schilddrüsen-Unterfunktion stellen unter anderem fest, dass sie unter ständiger Verstopfung leiden. Egal, ob siedaraufhin ihre Ernährung umstellen, mehr Ballaststoffe zu sich nehmen, oder zu Abführmitteln greifen, die Verdauungsstörungen bleiben. Auch diese sind ein Hinweis auf eine Schilddrüsen-Unterfunktion, genau so wie starke Menstruation oder erhöhte Cholesterinwerte.

In den USA empfiehlt die Amerikanische Schilddrüsen Vereinigung Erwachsenen über 35 alle 5 Jahre die Schilddrüsenfunktion überprüfen zu lassen. Falls Sie an Symptomen oder Anzeichen einer Schilddrüsenerkrankung wie Schilddrüsen-Unterfunktion oder -Überfunktion leiden oder andere Risikofaktoren vorliegen, sollte der TSH-Wert im Blut häufiger kontrolliert werden. Ein erniedrigter oder erhöhter - TSH-Spiegel im Blut ist der deutlichste Hinweiß darauf , dass die Schilddrüsenfunktion gestört ist.

Die Schilddrüse

Die Schilddrüse liegt am Hals unterhalb und auf beiden Seiten des Kehlkopfes und umfasst die Luftröhre halbkreisförmig. Sie produziert 2 wichtige Hormone, die über das Blut verteilt werden: Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3). Diese beiden chemischen Botenstoffe beeinflussen die Stoffwechselrate, die Körpertemperatur, die Muskelstärke, die Herzrate, den Cholesterinspiegel und sogar die Stimmung eines Menschen

Die Freisetzung der Schilddrüsenhormone wird durch einen Bereich im Zwischenhirn, den Hypothalamus, und die Hirnanhangdrüse gesteuert. Beide Bereiche liegen an der Gehirnbasis. Der Hypothalamus gibt ein Signal an die Hirnanhangdrüse weiter, worauf diese das Hormon TSH, welches die Schilddrüse stimuliert, freisetzt.

TSH reguliert die Hormonproduktion der Schilddrüse. Die Hirnanhangdrüse drosselt die Produktion von TSH, sobald die Konzentration der Schilddrüsenhormone T-3 und T-4 im Blut ansteigt. Daraufhin setzt die Schilddrüse weniger T-3 und T-4 frei. Sinkt der T-3- beziehungsweise T-4- Level im Blut, reagiert die Hirnanhangdrüse mit einer höheren TSH-Ausschüttung. Diese Art der Regulierung nennen Experten "negativen Feedback"

Bei einer Schilddrüsen-Unterfunktion werden zu wenig Hormone produziertDie Messung des TSH-Werts im Blut ist die verlässlichste Methode, um Probleme der Schilddrüsenaktivität zu erkennen. Liegt der TSH-Wert über der Norm, so deutet dies häufig auf eine Schilddrüsen-Unterfunktion hin. Mit anderen Worten heißt das: Die Schilddrüse setzt zu wenig T-3 und T-4-Hormone ins Blut frei.

Sobald die Hirnanhangdrüse dieses Hormondefizit registriert, reagiert sie mit einer erhöhten TSH-Ausschüttung. Das ist wiederum das Signal für die Schilddrüse, mehr Hormone zu produzieren.

Behandlung einer Schilddrüsenstörung

In den letzten Jahren hat die Verordnung von Schilddrüsenhormonen in Deutschland stark zugenommen, sie gehören zu den meistverkauften Medikamenten. Im Falle einer Schilddrüsen-Unterfunktion werden Sie wahrscheinlich ein Medikament verordnet bekommen, dass synthetisches T4 enthält.

In der Regel werden jedoch die ursächliche Zusammenhänge in der schulmedizinischen Therapie vernachlässigt. Schilddrüsenfunktionsstörungen hängen aus unserer Erfahrung in den meisten Fällen

  • mit einer Fehlfunktion der Galle zusammen
  • werden in vielen Fällen durch eine Schwermetallbelastung ausgelöst
  • stehen im Zusammenhang mit einem Selenmangel
  • oder mit Autoimmunprozessen zusammen

In der Naturheilpraxis Duisburg ist die Klärung dieser ursächlichen Zusammenhänge ist die Grundlage einer gezielten Behandlung und führt in den meisten Fällen dazu, dass auf die herkömmlichen Medikamente verzichtet werden kann. Auch Autoimmunprozesse, wie die Hashimoto Krankheit, können günstig beeinflusst werden.


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